Die NEX-7 (und NEX-5N) sind interessant für jeden Videodfreak, denn im Gegensatz zu den meisten videofähigen DSLS und CSCs gibt es fast keine Beschränkungen, was den "Modus"betrifft, den man bei einem Videodreh werdet. In der Tat, mit der NEX-Kameras gibt es nicht einmal einen Video-Modus. Wenn man durch Drücken der roten Taste "Video" betätigt, beginnt die Kamera mit der Videoaufnahme - egal in welchem Modus man sich gerade befindet. Programm, Blendenautomatik, Zeitautomatik oder Manuell - es ist schlussendlich alles egal.
Wichtig ist, dass endlich Kamerahersteller (oder zumindest Sony) sind selbst nicht mehr lähmen bei den Video-Fähigkeiten ihrer Fotokameras. Jeder, der in den letzten Jahren die Entwicklungen von CLCs und DSLRs beobachtet hat, weis die ordentliche Bildqualität - zumindest, wenn es um viele Aspekte der Bildqualität geht - der neuen Kameras zu schätzen. Die Canon 5D MKII bekam viel Aufmerksamkeit, doch sind andere Modelle auch in der Lage hochwertige Video-Bilder zu machen. Die Panasonic GH2 ist besonders hoch angesehen. Professionelle Kameraleute sind nun dabei, mit solchen Kameras Segmente von Spielfilmen zu drehen. Eine Vielzahl von Funktionen, die Profis für selbstverständlich halten, fehlen zwar, aber in anderer Hinsicht entstehen wirklich ausgezeichnete Videos.
Die Wahrheit ist, dass alle DSLRs und CSCs Aliasing und Moiré neigen. Der elektronische Verschluß kann nicht das durch den CMOS-Sensor freigelegte Bild auf einmal erfassen. Wenn man eine schwenkende Kamerabewegung während des einzelnen Bildes (24 bis 60 pro Sekunde) betrachtet, dann wird das Bild zwischen Ober-und Unterseite eine Verschiebung aufweisen. Die sogenannte "Jello"-Wirkung. Es gibt aber Berichte, dass verschiedene Hersteller einen neuen Weg gehen, um bereits im Jahr 2012 den Sensor mit einem "globalem" elektronische Verschluss einzuführen. Das wird für den "Rolling Shutter" ein für allemal das aus bedeuten.
Mehr dazu in englischer Sprache auf der website Luminous Landscape.